Im Herzen des Marne-Tals
Unsere Trauben wachsen auf einem besonderen Boden – und genau dieses »Terroir« auch im Champagner herauszuarbeiten betrachten wir als unsere ureigenste Aufgabe. Wir nehmen sogar die Herausforderung an, den Besonderheiten jeder einzelnen Lage nachzugehen und sie »zum Schwingen zu bringen«.
Unsere Weinberge in Kürze:
Rebfläche: 14 Hektar, aufgeteilt auf 55 Parzellen in den Gemarkungen Oeuilly, Boursault, Saint Agnan und Celles-les-Condés.
Bodentypen: Kreide, Kalk, Mergel, Sand und
Kiesel
(Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Fotos, um die jeweiligen Bodentypen
anzuzeigen.)
Höhenlage: 80 bis 150 m ü.d.M.
Im nördlichsten Weinanbaugebiet Frankreichs stellt uns die Natur immer wieder vor besondere Herausforderungen. Doch von dem speziellen Mikroklima profitieren unsere Reben auch: So sorgt das Wasser des Flüsschens Marne im Sommer für ausgewogene Temperaturen im Marne-Tal sowie für genügend Feuchtigkeit.
Klima: Kontinental mit ozeanischen Einflüssen
Geografische Lage: 49° nördliche Breite
Mittlere Durchschnittstemperatur: 10°C
Durchschnittliche Niederschlagsmenge: 675mm/Jahr
In unseren Weingärten praktizieren wir einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Nachhaltigkeit und Förderung der biologischen Vielfalt zählen zu unseren obersten Grundsätzen. Und auch die Kleinstlebewesen beziehen wir in unsere Arbeit mit ein.
Unsere Rebsorten: Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Meunier, Arbanne, Pinot Blanc sowie Petit Meslier
Durchschnittliche Rebendichte: 9000 Pflanzen/Hektar
Durchschnittliches Alter der Reben: 31 Jahre
Rebschnitt: Cordon de Royat, Chablis, Vallée de Marne sowie Guyot
Wurzelstöcke: 41 B, SO4, 3309, Fercal sowie ungepfropfte Reben (Chardonnay für die Cuvée La Vigne d’Antan)
Schädlingsbekämpfung: Überwiegend biologisch, u.a. durch den Einsatz von Pheromonfallen sowie Förderung der natürlichen Feinde von Reben- und Traubenschädlingen
Düngung: Verwendung organischer Dünger sowie Gründüngung je nach Bodentyp
Begrünung der Parzellen zur Reduzierung der Bodenerosion
Lese: Wir ernten ausschließlich von Hand. Auf diese Weise können wir sicherstellen, nur perfekt ausgereifte und gesunde Trauben weiterzuverarbeiten. Außerdem können wir auf diese Weise den Most jeder einzelnen Lage separat auszubauen.
Dank seiner langen Erfahrung als Winzer gelingt es Jean-Mary Tarlant
jedes Jahr, Weine zu keltern, die die Eigenarten des Terroirs widerspiegeln
und zugleich die Bedürfnisse der Natur berücksichtigen. Er weiß stets
genau, was seine Weinberge sowie ihre Ökosysteme benötigen und schützt
sie mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln.
Seine Expertise stellt Jean-Mary Tarlant auch gerne Anderen zur Verfügung:
.
Fachverband für Champagnerweine (Comité Interprofessionel du Vin de Champagne
– CIVC):
Leiter der Technik-Kommission
Technisches Reben- und Weinforschungsinstitut (Institut Technique de Recherche
de la Vigne et du Vin
France – ITV): Vizepräsident sowie Vorsitzender der Sektion
Champagne.
Generalverband der Champagnerwinzer (Syndicat Général des Vignerons de
la Champagne – SGV):
Generalsekretär
Landwirtschaftskammer Marne: Präsident a.D.
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